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Literatur| Enigma turnului evandox | Ballade aus Rode (rumänisch)
Vestea dinspre veacuri sa adus
ca ar fi fost odata,
din neam crestin de ortodox,
o prea frumoasa fata.
În satul meu peste rastimp
trecuta, enigma neînteleasa,
din duh va fi sa fie renascuta,
Evlavia credincioasa.
În mari nevoi si în pacat,
zâmislita din eroare,
de sânul mamei lepadat
copil nascut din floare.
Cu adierea vîntului coboara
sunetul de clopot lin,
credinta a inimii comoara
din al cerului senin.
Auzii copila zi de zi, clopotul
melodios în departare,
ce´n ruga ei o însoti, la rasarit
si la apus de soare:
O singura data Evlavie traesti
judecata te va paste,
în duh si´n adevar, daca doresti
creatorul te renaste.
Nu orice clopot e menit
furtuna sa o alunge,
în inima copilului smerit,
un duh ales ajunge.
Din turnul enoriasilor straini
în suflet sunetul patrunde,
si vocea duhului divin
rapeste fata, pe nevazute unde.
O poarta în spatiul sideral,
pe aripi ca de îngeri,
deasupra unui templu de cristal,
cu minaret scaldat în sînge.
Cu voce tare un proroc striga:
"Sosi va ziua de apoi,
doar mila lui Isus te va salva,
grabeste-te, nu te uita´napoi".
Întoarsa în firea ei plapânda,
la finele voiajului nocturn,
ruga ei cu vocea blânda,
rosti, la poalele acestui turn.
"Apleaca´ti fruntea turnule batran,
te voi încorona spre slava,
soarta ta mi ar sparge inima în sân,
de ai fi cladit degeaba?"
Crescu Evlavia, se îndragosti
de falnicul Erald,
ce rugaciuni în limbi rosti,
cu graiul dulce cald.
lipsit dar de o credinta vie,
demna de acelas creator,
omului e dat sa fie
în ultima sentinta, muritor.
Evlavia neîncetat în staruinta,
se ruga si pentru el:
"Zideste´l Doamne în credinta,
slavit fi tu Emanuel".
Nu orice clopot e menit,
furtuna sa o alunge
în sufletul copilului smerit
un duh ales ajunge.
Din turnul enoriasilor vecini
în suflet sunetul patrunde,
si taina duhului divin
rapeste fata, pe nevazute unde.
Eclesia lui Erald i se arata
din câmpul de misiune greu muncit
cu idolul ei de alta data
în graba peste noapte a fugit.
Auzii chemarea lui sfasietoare:
"Vino tu Evlavie,vino dar si tu
si inima si sufletul ma doare,
vino, te implor nu zice nu,
al despartirii gând greu ma apasa,
aidoma agoniei, tu ma crezi?
Evlavie, a mea mireasa,
de ce nu vii, sa ma urmezi"?
Vazu cum chipul lui senin
de val balai înconjurat,
îl tulbura al inimii suspin,
de patima si dor încatusat.
Cum prin cerul sfânt, sublim,
privirea nu-i patrunde,
ecoul sideral ca un requim,
la urechea lui ajunge:
"Odorul meu te însotesc
purtat prin duh, divinul vânt,
harul cerului eu til doresc
prin rugaciune si prin gând.
Dar vino tu iubit nespus
si lumea ta o lasa
în vesnicii lînga Isus
vom fi a lui mireasa.
Din bezna lumii m-a salvat
al crezamîntului ardoare
lumini ceresti m´au înconjurat
vai, nu întelegi tu oare?
Din ultima îmbratisare
a Evlaviei, Erald s-a smuls,
când soarele în zare,
ca un glob de aur s-a ascuns.
Privirea lui de asta data
strapunge apogeul cristalin,
el sub bolta înstelata,
Evlavia, în templul cel divin.
Dar si minaretu´nsângerat
i se arata, simbol judecator,
îl face turn de piatra,
pe Erald cel muritor.
La iesirea din Sodoma,
a lui Lot femeie a zabovit,
si acest om aidoma
stânca, turn a devenit.
*
Marturie muta, dar ilustra,
a neamului strabun,
legendarul mort ne mustra
în calitatea sa de turn.
Trecut a de atunci o vesnicie,
Evlavia a noastra astazi s-a nascut,
povestea continua, si asa stie,
turnul, pentru prima data l-a vazut.
Precum muma ei strabuna,
în ruga ei fierbinte,
zi de zi nu înceta sa spuna
deslusitele cuvinte:
"Apleaca´ti fruntea turnule batrân,
renaste-te în slava,
tot crestinul sa nascut pagân,
tu esti cladit degeaba!"
Orfan nemuritor dar parasit,
pentru tine doliu port
al cui esti tu, cine te-a cladit?
Eu sunt vie, tu esti mort.
Eu sunt a celui ce m´a zamislit
chip viu din lut format
pe stînca adunarii m-a zidit
dar cui esti tu încredintat?
Prin mustrarea cugetului meu
turnule m-ai îndemnat,
credinta mea în Dumnezeu,
din temelii ai rasturnat.
Nu de traditia religioasa
nici de al jertfelor mireasma
depinde mîntuirea noastra
la Savaot smerenia e frumoasa.
De ai primi renasterea crestina
în duh si-n adevar desavarsit,
eclesia ar fi agape si lumina
în bezna zilei ce a venit"
September 2003
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| | Der Turm und sein Geheimnis | Paralleldichtung zum Rumänischen
Es war einmal vor langer langer Zeit
des Landes allerschönstes Kind,
in meinem Dorf daheim, wo heut
noch viele schöne Kinder sind.
Das Kind wird es noch einmal geben
wiedergeboren durch den Geist,
aus Glauben dann zum wahren Leben,
Evlavia "Glaube" wörtlich heißt.
Gezeugt in aller Sünde Lust
ward ungewollt geboren,orthodox
früh verlor der Mutter Brust
Evlavia,unverständlich paradox.
Vom Turm ein sanftes Abendleuten
hat der Wind bis her hergebracht.
Wer vermocht dem Kind zu deuten
woher kommt des Glaubens Kraft.
Bei Sonnen Auf- und Niedergang,
zum Dankgebet und Flehen,
gab das Geleit der Glockenklang
dem Kind auf seinen Knien:
Einmal Evlavia wirst du leben
dann aber das Gericht,
Wiedergeburt wird dir gegeben
suche sie bei Tageslicht.
Nicht jeder Sturm lässt mit Geläut
vom Himmel sich vertreiben,
gebeugtes Herz nur Wohnung beut
dem Geist, wo er könnt´bleiben.
Die Glocke schwingt, am selben Ort
in des Kindes Seele dringt
so selten, doch von Gott ein Wort,
führt es in ferne Sternenwelten.
Trägt es ins unermessne All
auf Engelsflügeln, unbeschadet,
zu einemTempel aus Kristall,
dessen Minarett in Blut gebadet.
Dort hört es des Propheten Schrei:
'Gericht wird nun bald kommen,
Christi Gnade spricht dich frei,
nur Umkehr wird dir frommen'.
Zurück zum Körper kommt ihr Geist,
sucht im Gebet gleich Buße,
auf dem Platz, den Gott ihr weist,
an dieses Turmes Fuße.
'Alter Turm, beug mir herab dein Haupt
ich will für Gott dich krönen,
du bist doch nicht umsonst gebaut
wo Menschen sich versöhnen'?
Evlavia verlobte sich so bald
dem Jungen fremder Religion,
in Zungen betete Herald
zum selben Schöpfer schon.
Doch nützet alles Beten nicht,
auch nicht in großer Not,
lebendiger Glaube, wenn gebricht,
bleibt vor Gott der Mensch doch tot.
Evlavia unablässig fleht für ihn,
dass er zu Gott sich kehre,
dass einem Herrn allein er dien;
"Dir Immanuel sei Ehre."
Nicht jeder Sturm lässt mit Geläut
vom Himmel sich vertreiben,
demütiges Herz nur Wohnung beut
dem Geist, wo er könnt´ bleiben.
Der Glocken Klang vom selben Ort,
in Evlavias Seele dringt sowie
von Gott ein Wort, entführt das Kind
nach oben, wo nur Engel sind.
Heralds Gemeinde sieht sie jetzt,
die flieht in großer Eile,
das Missionsfeld sie verlässt,
ihr Idol zögert eine Weile.
Sein Rufen ihr das Herz durchbohrt,
sieht ihn, wie er nach oben schaut,
"Komm, Evlavia, komm mit fort,
komm mit und bleibe mir vertraut!
Trennung ist ein Schmerz für sich"
hört sie ihn ringend flehen.
"Schlug nicht frei dein Herz für mich,
warum jetzt auseinandergehen?"
Sein helles Antlitz konnt´ sie sehn,
von Locken sanft umwunden,
in Seelenpein heut untergehn,
getrübt, in Leidenschaft gebunden.
Zum Himmel ist der Blick verwehrt,
wie allem Sterblichen, auch ihm,
aus dem Sternenecho unbeschwert,
dringt es wie ein Requiem:
"Mein Liebster, ich begleite dich,
auf Geistesflügel heil´gem Wind
und in Gebeten flehe ich,
für dich, als wahres Gotteskind.
Wir sind zur Himmelsbraut berufen
und du gehörtest auch dazu
vor Gottes Thron auf goldnen Stufen
mit Jesus leben, könntest du.
Der Welt Dunkel hab ich hinter mir
mich ziert ein Kranz aus Licht
den letzten Rettungsruf sende ich dir
wie, hörst du ihn denn nicht?
Aus der Umarmung allerletzt,
reißt er sich los, in Seelenqual,
einen Blick noch wagt er jetzt,
zum Tempel aus Kristall,
den Evlavia grad ersteigt.
Was sich ihm zeigt - das Minarett -
verletzt, mit Blut durchtränkt,
während sich die Sonne neigt
zum kristallenen Gefängnis.
Genau so wie in Sodom
gereichte zum Verhängnis
auch dem Weib des Lot,
das Umsichschauen.
Zum Steinturm diesem grauen
wurde er, auf der Stelle
und blieb, unbeweglich, tot.
*
Als stummen Zeugen seiner Ahnen,
Evlavia ihn vor Zeiten fand,
die Sage will uns mahnen,
tot, weil ihm der Glaube schwand.
Die Gemeinde glaubt als Turm
ihn nicht verloren, Evlavia
die Neue, ist heute erst geboren.
Die Glocke, Reue hört sie, rufen.
Nach der Weise ihrer Muhme,
am Turm, und im Gebet dem gleichen,
ruft auch sie zu Gottes Ruhme
als wolle harte Steine sie erweichen.
Neig nun dein Haupt zur Krönung
alter Turm, zur Ehre Gottes sei geweiht
zur Wiedergeburt und zur Versöhnung
mach du Menschenherzen heut bereit.
Was nüzet dir Unsterblichkeit?
Verwaist und aufgegeben
stehst du in Raum und Zeit.
Du bist tot, ich hab das Leben.
Ich gehöre meinem Schöpfer,
der mich auf Fels gebaut,
als Ton bin ich dem Töpfer,
wem bist du nur anvertraut?
Und doch hast du heut alter Turm
mich zur Erkenntnis überführt:
Dass der Verpackung Form
des Glaubens Inhalt nicht berührt.
Führt doch Tradition am Ziel vorbei
nach Religion fragt nicht mein Gott
ob ein Räucheropfer ihm gefällig sei
versöhnt mich das mit Zebaot?
Zur Neugeburt lass nun dich beugen,
in Geist und Wahrheit wie ein Christ.
Licht und Liebe die Gemeinde zeugen,
in der Finsternis, die angebrochen ist.
Übersetzt für Klaus Lückert von Malmkrog
am 02.04.2004 der Ijel
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| An Dinkmåil.
Låt eus an Dinkmåil såtzen,
mät roadareschem Schreiwen,
an låt eus net verschåtzen,
wut roadaresch wid bleiwen.
An Dinkmåil es eus Türen,
an Dinkmåil es uch diet.
De Kloiken kam em hihren,
verjeeßen kam em niet.
Åf an Dinkmåil weißt dies Schreaft,
jeschriewen wä åf Stainn,
der Türen weißt schlaicht an de Leaft,
diet Beach åf eus Jemain.
Wi a Röd net es jebauren,
dä Kloiken nätchest hüt jehüürt
dått roadaresch sä klaunen,
far den dies Schreaft jebihrt.
Vielliecht kam a diet net laisen
an well dies Sproich net lihren,
"Hamd åft Hårz" a senem Waisen,
wid a woanschen, se ze hihren.
16.Juli 2005 der Ijel
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